Da ich keine Milchprodukte vertrage, habe ich in den letzten Jahren so ziemlich jedes veganes Proteinpulver getestet. Heute möchte ich euch hier die Ergebnisse meines veganen Proteinpulver Tests 2016 vorstellen.

Da ich kein Fan von chemischen Geschmackstoffen bin und das veganes Proteinpulver lieber im Mixer mit Obst und Gemüse zu gesunden Smoothies verarbeite, habe ich beim diesjährigen veganen Proteinpulver Test nur „geschmacksneutrale“ Eiweisspulver getestet. Das Wort „geschmacksneutral“ steht in Anführungszeichen weil so manches veganes Proteinpulver alles andere als neutral schmeckt.

Veganes Proteinpulver Test: Reisprotein-Pulver

Das erste vegane Proteinpulver das ich mir bestellt habe, war braunes Reisprotein und schmeckte alles andere als gut. Bis heute habe ich kein Rezept mit veganem Reisprotein. Egal was ich mit dem Pulver anstelle, es schmeckt furchtbar. Am ehesten würde ich den Geschmack als „rauchig“ bezeichnen. Als würde man an einem Lagerfeuer den Rauch einatmen.

Fazit: Das mit Abstand schlechteste Pulver im veganen Proteinpulver Test 2016,

Veganes Proteinpulver Test: Sojaprotein-Pulver

Einer meiner Favoriten, besonders wenn das Proteinpulver zu etwas Süßem verarbeitet werden soll ist Sojaprotein. Zum Backen benutze ich fast ausschließlich Sojaprotein. Außerdem benutze ich für meinen Frühstückshake mit gefrorenen Früchten meistens Sojaprotein und Sojamilch aufgrund des milden Geschmacks.

Das Aminosäure-Profil von Sojaprotein-Pulver ist hochwertig und für den Muskelaufbau geeignet. Zudem ist Sojaprotein sehr gut bekömmlich und löst sich in der Regel sehr leicht in Wasser oder Milch auf.

Fazit: Sojaprotein-Pulver ist eine tolle Alternative für Veganer die auf das übliche Whey-Protein verzichten wollen.

Veganes Proteinpulver Test: Erbsenprotein-Pulver

Nachdem ich mich von dem Schock mit dem Reisprotein-Pulver wieder erholt hatte, war meine zweite Wahl Erbsenprotein-Pulver. Das Aminosäure-Profil von Erbsenprotein-Pulver ist mit das Beste von allen veganen Eiweißpulvern.  Zudem ist Erbsenprotein-Pulver im Vergleich sehr günstig und somit für den täglichen Gebrauch geeignet.

Der Geschmack ist zwar nicht ganz neutral, harmoniert aber beispielsweise sehr gut mit Spinat oder auch Zimt. Mittlerweile bin ich sogar ein richtiger Fan des Geschmacks von Erbsenprotein-Pulver geworden und konsumiere es aufgrund seines ausgewogenen Aminosäure-Profils fast jeden Tag.

Fazit: Erbsenprotein-Pulver ist die wohl preiswerteste alternative zu üblichen Molkenproteinpulver. Allerdings schmeckt Erbsenprotein-Pulver alles andere als billiger, sondern ziemlich lecker und lässt sich toll zu leckeren Smoothies verarbeiten. Außerdem sind die enthaltenen Aminosäure sehr gut für den menschlichen Körper und somit zum Muskelaufbau geeignet.

Veganes Proteinpulver Test: Hanfprotein-Pulver

Das wohl teuerste vegane Proteinpulver ist Hanfprotein. Der Geschmack ist lecker und die enthaltenen Aminosäuren extrem gut zum Muskelaufbau geeignet. Leider ist mir der Preis etwas zu hoch für den täglichen Konsum.

Fazit: Hanfprotein-Pulver ist der Mercedes unter den veganen Proteinpulver – schmeckt toll und ist ideal für jeden der viel Sport macht und Muskeln aufbauen möchte.